Archiv Mai 2026

Rugby erleben: Was du auch außerhalb des Trainings üben kannst

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Rugby beim Heidelberger TV 1846 e.V. lebt von Tempo, Teamgeist und einer besonderen Mischung aus Kraft, Technik und Fairness. Wer einmal am Spielfeldrand steht oder selbst die ersten Bälle fängt, merkt schnell: Diese Sportart wirkt rau, ist aber viel strukturierter, als viele zunächst denken.

Gerade für Einsteigerinnen, Einsteiger und Fans ist interessant, dass Rugby nicht nur auf dem Vereinsplatz stattfindet. Viele Grundlagen lassen sich auch privat verbessern – im Park, auf einer freien Wiese, im Garten oder beim eigenen Fitnesstraining. Wichtig ist nur, realistisch zu bleiben: Kontaktübungen, Tacklings und Spielsituationen gehören in ein angeleitetes Training. Ballgefühl, Laufwege, Beweglichkeit, Kraft und Reaktion lassen sich aber auch außerhalb des Vereins sehr gut vorbereiten.

Gerade bei den aktuellen Preisen lohnt es sich, vor dem Kauf von Sportausrüstung genauer zu vergleichen. Wer privat trainieren möchte, braucht nicht sofort eine komplette Ausstattung. Oft reichen wenige sinnvolle Dinge, um sauber zu starten. Auch aktuelle Vorteilspakete & Rabatte können helfen, wenn ohnehin Sportkleidung, Trainingszubehör oder Ausrüstung angeschafft werden soll.

Welche Rugby-Ausrüstung für den privaten Einstieg sinnvoll ist

Wer Rugby ausprobieren oder neben dem Vereinstraining gezielt üben möchte, sollte mit einer einfachen Grundausstattung beginnen. Entscheidend ist nicht, möglichst viel zu kaufen, sondern das Richtige.

Sinnvoll für den Einstieg sind vor allem:

  • ein eigener Rugbyball für Passübungen, Fangen und Kicken
  • bequeme Sportkleidung, die Bewegung und Sprints gut mitmacht
  • Sportschuhe mit gutem Halt für Wiese, Rasen oder Trainingsfläche
  • Markierungshütchen für kleine Lauf- und Koordinationsübungen
  • eine Trinkflasche für längere Einheiten draußen
  • bei regelmäßigem Training: Mundschutz für Vereinseinheiten mit Kontakt
  • optional: Tape, Springseil oder Fitnessband für Stabilität und Athletik

Ein eigener Rugbyball ist meistens der beste Anfang. Damit lassen sich Pässe gegen eine Wand, kurze Kicks, Ballkontrolle und Fangübungen trainieren. Wer mit Freundinnen, Freunden oder Geschwistern übt, kann einfache Passfolgen, Reaktionsspiele oder kleine Laufwege einbauen.

Wichtig bleibt: Rugby ist ein Kontaktsport. Alles, was mit Tackling, Gedränge, Kontakt oder intensiven Zweikämpfen zu tun hat, sollte nicht allein oder unkontrolliert ausprobiert werden. Dafür gibt es das Training im Verein, wo Technik, Sicherheit und Regeln sauber vermittelt werden.

So bleibst du am Ball – auch ohne Spieltag

Rugby besser zu verstehen, beginnt nicht nur mit Ausrüstung. Wer die Sportart wirklich kennenlernen möchte, kann auch abseits des Platzes viel tun. Spiele anschauen, Regeln lesen, Trainingsvideos nutzen oder beim HTV Rugby vorbeischauen hilft, ein Gefühl für Abläufe und Positionen zu bekommen.

Für das private Training eignen sich besonders Übungen, die Grundlagen stärken:

  • kurze Sprints und Richtungswechsel
  • Koordination mit Hütchen oder Markierungen
  • Passübungen mit beiden Händen
  • Fangübungen unter Bewegung
  • lockeres Kicken auf Zielbereiche
  • Stabilitätsübungen für Rumpf, Beine und Schultern
  • Beweglichkeitstraining für Hüfte, Rücken und Sprunggelenke

So entsteht Schritt für Schritt ein besseres Körpergefühl. Das hilft nicht nur aktiven Spielerinnen und Spielern, sondern auch allen, die Rugby als Fan besser verstehen wollen. Wer weiß, wie anspruchsvoll ein sauberer Pass, ein schneller Richtungswechsel oder ein kontrollierter Kick ist, schaut Spiele mit anderen Augen.

Am Ende braucht Rugby vor allem Neugier, Geduld und Lust auf Bewegung. Die passende Ausrüstung macht den Einstieg leichter, ersetzt aber nicht das gemeinsame Training. Wer privat übt, Preise vergleicht und bei Anschaffungen auch die Vorteilswelt von Verbandsbuero.de im Blick behält, kann sich sinnvoll vorbereiten – und beim nächsten Training oder Spieltag noch besser verstehen, was diese Sportart so besonders macht.

Bye-bye Little Dave

Nachruf auf David Roberts

David Roberts, oder wie ihn die meisten nannten „Little Dave“, ist am 28. April 2026 von uns gegangen.

Dem Nachruf des Bistros Fandango in Heidelberg-Rohrbach – nachzulesen unter  https://www.facebook.com/p/Bistro-Fandango-100063337443130/ – ist nicht viel hinzuzufügen, so treffend sind die Worte! Aber auch wir von der Rubgyabteilung des HTV wollen ihm nochmals gedenken:

Geboren am 19. Januar 1956 nahe Durham in Nordengland, mit schottischen und walisischen Wurzeln, war Davey ein Mensch, wie man ihn nur selten trifft: herzlich, humorvoll, mit vielen Höhen und auch Tiefen, voller Charakter. Einer, der gelebt und erlebt hat. Und vor allem immer auch über sich selbst lachen konnte.

Sein Weg begann als Hufschmied im Bergbau, später zog es ihn hinaus auf die See – oder besser gesagt darunter. Als Tiefseetaucher und Unterwasserschweißer arbeitete er unter Bohrinseln. Harte Arbeit für einen Menschen, der nie viele Worte um sich selbst machte.

Ende der 1980er Jahre verschlug es David zum HTV. Dort unterstützte er, selbst Hakler, die 1. Mannschaft und prägte die Rugby-Abteilung des HTV maßgeblich. Gemeinsam mit Peter Jeffs und David Morgan engagierte er sich viele Jahre als Jugendtrainer und gab seine Leidenschaft für Rugby an die nächste Generation weiter. Auch bei den „Black Sheeps“, einer Mannschaft aus ausländischen Spielern verschiedener Rugbyvereine Baden-Württembergs, war er engagiert.

Der heute noch jährlich bei jeder Weihnachtsfeier verliehene Wanderpokal des „Spieler des Jahres“ wurde von ihm gesponsort.

Rugby bedeutete für Davey weit mehr als Sport. Es ging um Gemeinschaft, Loyalität, Respekt und Zusammenhalt – Werte, die er selbst lebte. Auch lange nach seiner aktiven Zeit blieb er dem HTV treu und war bei Heimspielen immer wieder ein vertrautes Gesicht.

Wer Davey kannte, kennt Geschichten. Unzählige Geschichten. Wilde, lustige, absurde und herzliche (so ziemlich jede*r kennt beim HTV vermutlich die Geschichte mit dem Wildschwein, nachzulesen in unserer Festschrift). Geschichten voller trockenen Humors, ehrlicher Worte und dieses unverwechselbaren, oft schelmischen Lächelns. Man könnte Bücher damit füllen.

Er war jemand, der Menschen mit seiner Art sofort gewann. Ein Gentleman alter Schule, manchmal rau, oft laut, aber immer mit Herz. Einer, mit dem man lachen, diskutieren und ein Bier trinken konnte – und nach dessen Besuch immer etwas Wärme zurückblieb.

Abschließend wollen wir mit einem Zitat schließen, an das sich sein langjähriger Weggefährte David Morgan erinnerte. Davey sagte oft zu ihm:

„Fuck you, Morgan, my name is this: Get your motor runnin‘, head out on the highway, looking for adventure in whatever comes our way!“

Vielleicht beschreibt genau das sein Leben am besten.

Mach’s gut, Little Dave. Du wirst uns fehlen.

Das Fandango richtet seine Beisetzung auf dem Bergfriedhof in Heidelberg aus, wer hierfür spenden möchte, kann dies hierunter tun: https://gofund.me/9dd3f94ef. Danke, Fandango!